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Heilige Birma,
die Katze mit der göttlichen Seele
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Katze oder Kater? Eine oder mehrere? Wie
viele sind zuviel?
- Bei mehreren Katzen sollten Sie immer
sicher stellen, dass mehrere Zimmer zur Verfügung stehen um Rückzugspunkte
zu schaffen.
- Bei einem kastrierten Kater ist es
einfacher einen zweiten Kater dazu zu nehmen, da Jungkater meist im Rudel
leben.
- Katze oder Kater, bei der Heiligen Birma
und mach anderen Rassen wird der Kater meist etwas größer und schwerer.
Angst vorm Katerspritzen erübrigt sich, da Liebhabertiere im Alter von ca.
10 Monaten kastriert werden und nicht spritzen.
- Ungerade Kopfzahlen prädestinieren
Fraktionen. Also lieber paarweise in gerader Zahl, sonst ist es wie mit dem
fünften Rad am Wagen.
 
zu zweit ist es doch am schönsten
- Der Tag, an dem eine Katze ins Haus
kommt, ist für Alleinstehende das Ende des Alleinseins und der Beginn der
Einsamkeit der Katze.
Gerade Katzen, die nur in der Wohnung gehalten werden, langweilen sich, sind
unglücklich, traurig und kommen auf dumme Gedanken.
- Zwei Katzen sind zusammen glücklicher als
eine. Wer Wohnungskatzen täglich 8 Stunden und mehr alleine lässt, ist
kein Tierfreund.
- Es müssen nicht zwei Birmas sein, damit
ein Birmchen glücklich ist.

Mein Test für Sie: Nur
einen Tag (24 Stunden) sollten Sie in Ihrer Wohnung verbringen, ohne Fernsehen,
Radio, lesen, handarbeiten, telefonieren oder anderen Sachen die ein Mensch
machen kann, nur sitzen aus dem Fenster schauen das Bällchen hin und her
schieben, selbstverständlich auch keinen menschlichen Kontakt. Dann ungefähr
wissen Sie wie sich eine Katze fühlt, die aber dann Tag täglich eingesperrt
und alleine im Haus/Wohnung verbringen muss
Vielleicht bringt Sie dieser Test zu einer anderen Einstellung und Sie nehmen
doch lieber zwei.
Eine Birma hält man am allerbesten nur zu
zweit, egal ob es noch ein Birmchen ist oder vielleicht eine andere Rasse.
Birmchen sind leider überhaupt nicht zur Einzelhaltung geeignet, da sie
sehr viel Kontakt braucht, damit sie seelisch nicht verkümmern und gesund
bleiben.
Ein Birmchen alleine, kann sehr nervtötend sein, da es wenn Herrchen/Frauchen
von der Arbeit kommt, dann alles nachholt was es unter Tags nicht bekommen
konnte.
Es wird also mindestens zwei Stunden Ihre volle Aufmerksamkeit brauchen, gleich
wenn Sie durch die Türe kommen und das wirklich jeden Tag. (d.h. nicht schnell
umziehen und an den See oder ins Kino sondern erst die Katze beschäftigen).
Auch zwei Birmchen warten an der Türe wenn Sie nach Hause kommen, (bei mir ist
es wenigstens so, dass all meine Katzen an der Türe stehen und mich begrüßen)
dann eine jede gestreichelt oder auch mehr wenn man möchte und schon
sind sie zufrieden. Unser Katzen haben ja nicht nur uns, sondern auch
Katzenfreunde die einen zwischen den Ohren putzen oder auch mal spielen und
balgen, deshalb kann man sie auch mal beiseite schieben wenn man sie gar nicht
gebrauchen kann ohne das sie einen Knacks bekommen, denn dann gehen sie einfach
zu einem Freund und holen sich dort was sie gerade brauchen.
Sie merken es auch bei so manchem Züchter, wenn die Zuchtkatzen/-kater über
sie oder den Züchter zum streicheln herfallen wenn das Zimmer betreten wird und
sie sich gar nicht mehr beruhigen wollen, dass er zu wenig Zeit für seine
vielen Birmchen hat oder sie meistens weggesperrt sind. Eine zufriedene Birma
kommt zwar mal zum schauen (wer da auf Besuch ist) und möglicherweise zum
streicheln, aber da sie ja keinen Schmusenotstand hat ist sie bestimmt nicht
aufdringlich.
Bei Müttern ist es manchmal etwas anders, da diese eher beobachten was
die fremden Leute mit ihren Babys machen oder sogar von ihren Babys ablenken
wollen und sich dazwischen schieben um die streichelende Hand von den Babys
abzulenken.
Fest steht, dass es weitaus spannender,
interessanter und oft auch lustiger ist zwei Katzen beim spiel und putzen
zuzuschauen, als einer einzeln gehaltenen Katze.
Die Katze selbst ist auch dann nicht einsam wenn kein Mensch im Hause ist oder für
längere Zeit z.B. in Urlaub ist und nur jemand zum füttern kommt. Nach dem
Urlaub sind die meisten Birmchen total beleidigt, besonders lang ( kann schon
eine Woche dauern) wenn man sie einzeln hält. Nicht umsonst heißt es:
Geteiltes Leid ist halbes Leid.
Die meisten Katzen sind sehr gesellige Tiere,
die möglichst nicht alleine gehalten werden sollen. Gerade wenn der Besitzer
berufstätig ist und naturgemäß längere Zeit am Tage seinem Broterwerb
nachgehen muss, ist es ratsam, der Katze einen Spielgefährten zuzugesellen.
Dieser Spielgefährte muss nicht unbedingt eine Katze der gleichen Rasse, nicht
einmal zwangsläufig eine andere Katze sein. Es gibt hier zahlreiche Möglichkeiten,
vom Hund über eine andere Katze, bis zu Meerschweinchen, Kaninchen und anderem.
Wichtig ist, dass die Katze möglichst von
klein auf an einen artfremden Spielgefährten gewöhnt wird, insbesondere bei
Katzen und Hunden kann es aufgrund der unterschiedlichen Körpersprache (beim
Hund weist z.B. ,,Schwanzwedeln" auf seine freundliche Stimmung, bei der
Katze dagegen auf ,,Unwilligkeit" hin) sonst durchaus zu Schwierigkeiten
kommen.
Bei Kleintieren könnte darüber hinaus die Gefahr bestehen, dass diese als
willkommene Abwechslung auf dem Speiseplan betrachtet werden. In jeder
Schmusekatze steckt nun mal auch ein kleiner Tiger.
Zwischen Katzen bestehen derartige Probleme natürlich nicht.
Jungtiere auch verschiedener Rassen gewöhnen sich allgemein ohne
Schwierigkeiten aneinander, man sollt nur darauf achten , dass sich die Rassen
etwa gleich verhalten (d.h. nicht eine ganz quirlige und eine ganz ruhige Rasse
zueinander, denn das gibt Probleme).
Wird einer erwachsenen Katze ein Jungtier zugesellt, gibt es auch hier in der
Regel keine größeren Schwierigkeiten, da Jungkatzen von den Älteren ein
sogenannter "Babybonus" entgegengebracht wird. (Allerdings kann man
sich darauf leider nicht 100%ig verlassen!)
Etwas problematischer wird die Sache gegebenenfalls, wenn zwei erwachsene Katzen
aneinander gewöhnt werden sollen.
Hier kommt es in der Regel zu kleineren Auseinandersetzungen, die mit knurren,
fauchen oder kratzen einhergehen.
Nach etwa einer Woche sollte allerdings auch hier eine Beruhigung zwischen den kätzischen
Mitbewohnern oder zumindest eine deutliche Besserung eingetreten sein.
Auch was die Geschlechter angeht, sind verschiedene Punkte zu beachten.
Bei der Auswahl einer einzelnen Katze sollten Sie sich also auch davon leiten
lassen, welche Eigenschaften Sie an Ihrem zukünftigen Hausgenossen besonders
schätzen würden.
Sollten Sie sich für zwei Kätzchen entscheiden, gilt es darüber hinaus
weitere Überlegungen anzustellen.
Allgemein ist es natürlich am problemlosesten, wenn Sie sich für zwei Kätzchen
aus einem Wurf oder aus einer Zucht aus verschiedenen Würfen entscheiden. Die
Beiden kennen sich bereits von klein auf und es ist logischerweise nicht mehr
erforderlich, die Tiere aneinander zu gewöhnen; damit entfällt bereits ein
Stressfaktor für die Katzen.
Vom natürlichen Standpunkt her, rate ich immer zur gleichgeschlechtlichen
Haltung, da Katzen im Gegensatz zu Hunden nicht in einem Rudel leben: das aus
einem Rüden und mehreren Weibchen besteht sondern
Katzen leben z.B. auf Bauernhöfen
fast ausschließlich im weiblichem Verbund und Katerrudel laufen von einem Hof
zum anderen um die Katzen zu besuchen.
Auch sind die Spielart von Kater und Katze etwas unterschiedlich: Junge Kater
rangeln lieber und Katzen spielen lieber mit der Maus.
So manches Geschwisterpärchen harmoniert nach etwa 9 Monaten nicht mehr
so gut, da der Kater die Katze mit sexuellen Anspringattacken belästigt,
deshalb ist im neunten bis zehnten Monate eine gute Zeit um die Kastration in
die Wege zu leiten.
Gleichgeschlechtliche Tiere haben auch den
Vorteil, dass es nicht zu unbeabsichtigten Deckungen kommen kann. (Manche Katzen
sind schon mit 6 Monaten rollig) Gerade
wenn Sie sich für ein Pärchen aus einem Wurf entschieden haben, ist eine
Deckung äußerst unerwünscht, da diese Verpaarung zu eng wäre und zur
sogenannten Inzuchtdepression führen könnte.
Und das Gerücht, dass es Geschwistern nicht miteinander tun ist nicht wahr.
Letztlich müssen Sie die Entscheidung, ob Sie
lieber einer Katze oder einem Kater, oder gar beidem ein neues Heim geben möchten
allein treffen. Ein Züchter kann Sie hier nur beraten und Ihnen die Vor- und
Nachteile aufzählen.
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