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Heilige Birma,
die Katze mit der göttlichen Seele

 

Standart, Liebhaberkatze, Zuchtkatze oder Ausstellungskatze?

Standart:

Der Körper:
mittelschwer, leicht gestreckt und kräftig

Die Beine:
kurz, stämmig und fest

Der Schwanz:
reicht bis zur Schulter, ist mittellang, fedrig lang behaart

Der Kopf:
nicht perserartig und weder zu rund noch zu spitz

Die Augen:
mandelförmig, leicht schräg, nicht zu dicht an der Nase

Die Augenfarbe:
um so intensiver blau um so besser

Die Ohren:
eher klein, etwa schräg am Kopf, nicht zu weit kopfmittig stehend

Das Kinn:
dick und kräftig

Die Nase:
darf keine Perserstopp haben

Die Wangen:
sind am besten pausbäckig

Die Pfoten:
gut proportioniert, abgerundet, schneeweiß, bei Ausstellungstieren möglichst gleichmäßig

Das Fell:
soll pflegeleicht nicht filzend in halblanger Länge sein

Kitten für Liebhaber  
sollten aus verschiedenen Gründen nicht zur Zucht verwendet werden. 
Bei Birmchen sind das meist weiße Flecken (vorwiegend am Kinn)  in den dunklen Points 
Birmas sind eine sehr gesunde Rasse, deshalb kommen kaum gesundheitliche Ausschlussgründe vor. Leider kommen in manchen Zuchten immer noch Knickschwänze vor, diese Tiere (Eltern wie Kitten) sollte man keinesfalls zur Zucht verwenden.
Hiervon sind  oft Zuchten betroffen, die hochprämierte Kater und prämierte Katzen haben, da unvernünftiger Weise aus finanziellen Gründen (gerade weil der Titel Europa Champion teuer erkauft wird und viel Deckgebühr einbringt)   auch weiterhin mit betroffenen Tieren gezüchtet wird, denn eigentlich sollte man Mutter wie auch Vater nicht mehr zur Weiterzucht einsetzen.

Kitten zur Zucht
(wird bei der Birma von Anfängern meist über die Sporen definiert, wobei der Typ und besonders das Wesen außer acht gelassen wird), 
müssen  eigentlich nicht so perfekt gezeichnet sein, da sich ein Birmazuchttier durch super Wesenzüge und bestenfalls auch durch eine tolle Augenfarbe definieren sollte, da sich dies tiefgreifend vererbt. Sie besitzen auch wertvolle Gene aufgrund ihrer Abstammung und können deshalb allemal  Showkitten zu Welt bringen 
Da sich die nur rezessiv vererbbare Weißscheckung  nicht konstant vererbt, gestaltet sich die Zucht für Pokaljäger schwierig. Dies hat die Heilige Birma lange Zeit vor vielen Züchtern geschützt, leider kommen jetzt immer mehr Anfänger und holen sich  ohne wirkliche züchterische Ahnung um die Rasse und der Zucht irgendwelche Tiere aus dem Ausland um lustig darauf los zu züchten, was die Rasse insgesamt möglicherweise sehr schädigt, da in Deutschland nicht bekannt ist welche Erbfehler in ausländischen Zuchten beheimatet sind. 

Kitten mit Showqualität 
 sind Kätzchen die ein Züchter der auf Ausstellungserfolge  sehr hohen Wert legt möglichst selbst behält, diese haben den höchsten Preis

Bei einigen anderen Züchter habe ich gelesen, dass sie Birmchen nur nach Weißabzeichen als Zuchtkatzen abgeben, dies zeichnet aber bei der Birma noch lange keine gute Zuchtkatze aus, sondern die Mutter sollte aus einer Linie stammen in der sich die Katzen durch problemlose Geburt  und eine alleinige Aufzucht auszeichnen.

Für mich liegt die Qualität einer Zuchtkatze nicht in der Zeichnung der Weißabzeichen (die sowieso kaum vererbt werden), da dies Ausstellungskatzen sind, die zwar Preise erringen aber noch lang keine guten Zuchtkatzen sind.

Eine gute Zuchtkatze zeichnet sich aus durch:
ein anständiges Gewicht,
unkomplizierte Trächtigkeit
leichte Geburt
und Aufzucht ohne Zufütterung
"normal" große Babyanzahl
des weiteren sollte sie Birma typische  Eigenschaften aufweisen also 
super lieb,
nicht scheu,  
super schmusig,
kinderlieb,
sich mit allem und jedem verstehen (Hund, Katze, Vogel, Maus ;o)) und
verspielt sein.

Alles in allem sollte sie ein wundervolles Wesen haben, das ist es was man bei einer Birmazuchtkatze beachten sollte, da dies es ist was sich vererbt.

Selbstverständlich kommt es dann auch noch darauf an, wie das Kitten aufwachsen darf, ob es in irgendeinem Raum (Keller oder Zimmer) weggesperrt wird und nur ab und zu Besuch von Menschen erhält oder ob es wirklich laufend mit seiner Menschenfamilie Kontakt hat.

All das ist es was ein Birmafan von seiner Birma erwarten sollte und kann, egal ob Züchter oder Liebhaber.

In jahrelanger Zucht musste ich, oder Züchter die mit meinen Katzen züchten, mit noch keiner Katze einen Tierarzt zur Geburt rufen, das hebt meine Linie als Zuchtlinie hervor.

Zeigt auch nur einer der Nachkommen einen schwerwiegenden Fehler (z.B. Knickschwanz usw.) so sind beide Eltern dafür verantwortlich  und kommen somit für eine Weiterzucht nicht in Frage.

Es gibt, nach dem Mendelschen Spaltungsgesetz, keinen Ausgleich der Gegensätze, d.h. hat eine Katze oder Kater nicht die gewünschten Anlagen wird auch ein sehr guter Kater/Katze keinen Ausgleich schaffen können.
Die Erbgesetze lassen keinen Ausgleich der Gegensätze zu.