|
|
Reine Wohnungshaltung oder Freilauf? Sehr viele Katzenfreunde haben sich mit der Frage
auseinandergesetzt. Aber nicht nur im Straßenverkehr kommen unzählige
Katzen ums Leben, auch Gift, Pflanzenschutzmittel, Infektionskrankheiten und
Parasiten leisten ihren Beitrag, dass die Lebenserwartung einer freilaufenden
Katzen oft nur ein Jahr beträgt. Jäger dürfen eine Katze, die mehr als 300 Meter
von einem Wohngebiet entfernt ist, töten und tun dies meist auch ohne Skrupel
bei Hund und Katz. Sollten Sie Ihre Katze zum Freigänger machen, können
Sie diese Entscheidung nie mehr revidieren, da eine Katze die schon einmal
draußen war nie mehr nur zur Wohnungskatze umgewöhnt werden kann. Auch beim Kauf einer Rassekatze sollten Sie darauf achten, dass das Kätzchen keine Möglichkeit hatte nach draußen zu gelangen (etwa in Freiläufe, zum fotografieren oder umzäunte Gärten der Züchter), so ein Kätzchen hat es nämlich schwer dann nur noch in der Wohnung gehalten zu werden. Was Sie aber meist erst im erwachsenen Alter merken, wenn Ihr Tier dann sehnsuchtsvoll nach draußen blickt oder immer versucht irgendwie nach draußen zu gelangen. Katzen sind ohne weiteres in der Lage, ausschließlich
in der Wohnung zu leben, ohne dass sie Schaden an Leib und Seele nehmen,
vorausgesetzt sie werden von Geburt an in der Wohnung gehalten, sie werden
genügend beschäftigt oder sie sind zu zweit. Wohnungskatzen, besonders von Berufstätigen sollten immer zu zweit gehalten werden, da sie sonst nur ein einsames und langweiliges Leben führen Vorteile des Freilaufs: Nachteile des Freilaufs: Potente Kater die ins Freie dürfen, egal ob in Zwinger oder in den Garten fangen unweigerlich an zu markieren, dann kann man ihn auch nicht mehr unkastriert in der Wohnung halten.
|