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Heilige Birma,
die Katze mit der göttlichen Seele

 

Reine Wohnungshaltung oder Freilauf?

Sehr viele Katzenfreunde haben sich mit der Frage auseinandergesetzt. 
Immer mehr kommen zu dem Entschluss, ihre Katze nicht mehr den Gefahren des freien Auslaufs auszusetzen. Es ist leider eine Tatsache, dass man  selbst in ländlichen Gegenden eine Katze nicht mehr ohne Unfallgefahr laufen lassen kann.

Aber nicht nur im Straßenverkehr kommen unzählige Katzen ums Leben, auch Gift, Pflanzenschutzmittel, Infektionskrankheiten und Parasiten leisten ihren Beitrag, dass die Lebenserwartung einer freilaufenden Katzen oft nur ein Jahr beträgt.
Es kommt auch vor, dass eine Rassekatze gestohlen wird um die Anschaffungskosten zu sparen oder auch Diebstahl um an Versuchslabore oder für Katzenfelle zu verkaufen.

Jäger dürfen eine Katze,  die mehr als 300 Meter von einem Wohngebiet entfernt ist, töten und tun dies meist auch ohne Skrupel bei Hund und Katz.
Leider gibt es auch die lieben Nachbarn die auf Katzen schießen, sogar in der Stadt (eigene Erfahrung mit der Freigänger-Katze meiner Mutter,  die Katze hat es aber überlebt)

Sollten Sie Ihre Katze zum Freigänger machen, können Sie diese Entscheidung nie mehr revidieren,  da eine Katze die schon einmal draußen war nie mehr nur zur Wohnungskatze umgewöhnt werden kann.
Sie sollten dann noch überlegen, ob ein Umzug ihrerseits  für ein ganzes Katzenleben ausgeschlossen ist,
da es dann vielleicht vorkommt, dass in der neuen Wohngegend keine Möglichkeit besteht die Katze hinauszulassen (z.B. wegen einer stark befahrenen Straße). 

Auch beim Kauf einer Rassekatze sollten Sie darauf achten, dass das Kätzchen keine Möglichkeit hatte nach draußen zu gelangen (etwa in Freiläufe, zum fotografieren oder umzäunte Gärten der Züchter), so ein Kätzchen hat es  nämlich  schwer dann nur noch  in der Wohnung gehalten zu werden. Was Sie aber meist  erst im erwachsenen Alter merken, wenn Ihr Tier dann sehnsuchtsvoll nach draußen blickt oder immer versucht irgendwie nach draußen zu gelangen.

Katzen sind ohne weiteres in der Lage, ausschließlich in der Wohnung zu leben, ohne dass sie Schaden an Leib und Seele nehmen, vorausgesetzt sie werden von Geburt an in der Wohnung gehalten,  sie werden genügend beschäftigt oder sie sind zu zweit. 
Bringen Sie ihren Katzen  doch einmal einen Karton mit oder ein paar Zweige, stellen den Katzenbaum einmal an eine andere Stelle usw.

Wohnungskatzen, besonders von Berufstätigen  sollten immer zu zweit gehalten werden, da sie sonst nur ein einsames und langweiliges Leben führen

Vorteile des Freilaufs: 
die neugierigen Katzen mögen ihn, wenn es nicht nass ist 
zur Einzelhaltung verdonnerte Katzen, können Katzengesellschaft pflegen
machen ihr Geschäft meist draußen
Krallen schärfen findet meist an Bäumen statt 
können ihr benötigtes Gras draußen fressen

Nachteile des Freilaufs:
Gefahr des Überfahren werden
unbeabsichtigtes Einsperren in Garagen usw.
Diebstahl durch Tierfänger oder "Katzenliebhaber"
Tierquäler
Gift
Krankheiten
Parasiten
Katzenkämpfe und Hundebisse
Abschuss durch Jäger
unerwünschter Nachwuchs vor der Kastration
Berufstätige können die Katze nur morgens rauslassen und abends wieder rein, d.h. kein Wasser kein Futter
Sorge wo ist die Katze, falls sie nicht rechtzeitig wieder Zuhause ist
bei Langhaarkatzen Probleme mit dem Fell
tote oder auch  lebende Mäuse/Vögel in der Wohnung

Potente Kater die ins Freie dürfen, egal ob in Zwinger oder in den Garten fangen unweigerlich an zu markieren, dann kann man ihn auch nicht mehr unkastriert in der Wohnung halten.