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Mit der Übernahme eines Kätzchens in Ihren
Haushalt fängt für die Katze die Erziehung an, da Sie ihr zeigen
werden was sie bei Ihnen tun darf und was nicht.
Katzen werden überall gehalten, in gepflegten Stadtwohnungen ebenso wie
auf Bauernhöfen, in der Stadt und auch auf dem Land. Manche müssen für
ihren Lebensunterhalt alleine sorgen und manche werden verwöhnt. Ihre
Aufgabe ist es nun, ihre Katze glücklich und gesund zu erhalten.
Birmas gehören zu den intelligenten und sehr
folgsamen Katzen, auch sind sie sehr neugierig. Es gibt bei uns keine
Katzen die beißen oder kratzen, da ich mit solchen Tieren nicht züchte,
da Unarten oft weitergegeben werden, ich schreibe hier bewusst nicht
vererbt da manche Sachen einfach abgeschaut werden.
Machen Sie sich bewusst, welches Katzenalter für
Sie das richtige ist: Sind sie viel unterwegs und haben eigentlich
keine Zeit das junge Kätzchen zu erziehen, vielleicht fehlt Ihnen auch
die nötige Geduld. Überlegen Sie sich doch den Kauf einer
ausgewachsenen Katze/Kater, denn ein Jungtier braucht am Anfang sehr
viel Aufmerksamkeit, Zuwendung und Überwachung.
Es ist ein Gerücht, dass eine Katze nicht erziehbar ist. Es bedarf nur
mehr Konsequenz als beim Hund, z.B. die Katze soll nicht auf den
Esstisch ok, dann darf sie aber nie auf den Tisch, denn bei einer Katze
gibt es nicht einmal ja und einmal nein.
Unsere Katzen haben es gelernt, dass sie auf den Küchentisch dürfen
wenn wir selbst nicht am Tisch sitzen, dies klappt bei uns sehr gut.
Jedoch sollte man die Katze dann auch nicht drauf setzen um sie z.B. zu
bürsten oder eine Verletzung anzusehen.
Schon der Gang auf die Katzentoilette ist eine
Art von Erziehung, wenn dies die meisten Katzen auch schon beim Züchter
lernen.
Vielen Katzenrassen muss man bei der Fellpflege
helfen, dies sollte man schon von klein auf spielerisch trainieren, bei
einer Birma muss man dies nach meiner Erfahrung nicht da diese Rasse die
menschliche Zuwendung sehr genießt und sich das immer gefallen lässt.
Fazit: Lassen Sie Ihrer Katze nichts tun was
Sie nicht möchten, aber wenn Sie eine Katze alleine halten müssen Sie
sich mehr mit ihr abgeben als bei zwei und das ist als tägliches
Pflichtprogramm. Tägliches bürsten hilft oft schon um der Katze viel
Aufmerksamkeit entgegen zu bringen.
Kleine Katzen lieben es, sich anzuschleichen um
sich dann auf das begehrte Objekt drauf zu werfen und es zu beißen.
Bei jungen Katzen kann wohl kaum jemand wiederstehen, die eigene Hand
als "Beute" anzubieten. Doch ist das bei einem kleinen Kätzchen
noch niedlich und harmlos aber bei einer erwachsenen Katze ist es
ziemlich schmerzhaft und auch nicht ganz ungefährlich. Dieses kleinen
Spielchen kann später auch leicht in echte Aggression umschlagen.
Lassen Sie es also nicht zu das Ihre Katze Ihre Hand oder auch Ihre
Zehen als Beute ansehen, denn erst ist es lustig aber bei einer
ausgewachsenen Katze bestimmt nicht mehr.
Schlagen Sie Ihre Katze nicht, anfauchen,
anpusten oder in die Ohren kneifen (nicht ziehen sondern zwicken) wirken
viel besser und sind nach Katzenart.
Sollte Ihre Katze Sie packen, nicht die Hand
wegziehen, da ja erst dann die richtigen Kampfspuren entstehen und die
Katze eher noch fester zupackt (Jagdinstinkt). Die Hand ruhig halten
oder entgegen der Krallenrichtung aus der Umklammerung lösen.
Sie möchten sich mit Ihrer Katze unterhalten,
dann zwinkern Sie doch mal mit Ihren Augenliedern und schon macht dies
die Katze auch. Dies heißt so viel wie: es ist alles gut.
Ihre Katze kneift sie ins Gesicht oder in die Nase, das ist meiste ein
vollendete Liebesbotschaft an Sie. Hier zu schimpfen wäre vollkommen
verkehrt, achten Sie lieber darauf dass die Katze nicht so nahe ans
Gesicht kommt
Viele Katzen möchten gerne mehr Abwechslung
als Ihr Mensch ihr bietet. Eine gelangweilte Katze wird etwas zerstören
oder vielleicht auch unsauber werden. Gelangweilt können eigentlich nur
Katzen in Einzelhaft sein, denn zwei Katzen werden sich immer
miteinander beschäftigen, wenn Langweile aufkommt.
Hängen Sie sich doch mal einen Kristall ans
Fenster und warten Sie was passiert wenn die ersten Sonnenstrahlen ihn
treffen.
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